Internet Kurs Teil 7

Domains im WWW

Der Domain Name besteht aus einer numerischen IP-Adresse, der ein Name zugeordnet wird und die dazu dient eine Website im Internet zu identifizieren. Eine IP-Adresse ist einzigartig und unterscheidet die einzelnen Webserver voneinander. 216.239.33.100 ist z.B. eine IP-Adresse der bekannten Suchmaschine Google.de
Da sich diese Zahl niemand merken kann, machen es Domain Namen einfacher sich diese Adressen einer Website zu merken. Eine Domain ist sozusagen ein Alias für die numerische Adresse.

Der Domain Name muß 3 bis 63 Zeichen lang sein und muß mindestens einen Buchstaben enthalten. Erlaubte Zeichen sind die Buchstaben von a-z, Ziffern und der Bindestrich. An der Endung eines Domain-Namens steht die Top-Level-Domain, kurz TLD an dieser läßt sich der Ursprung des Rechners erkennen. Für jeden Staat der Welt gibt es eine Domain-Organisation, welche für die Vergabe der Namen zuständig ist. Die Vergabe erfolgt nach dem Prinzip: "wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Es wird nicht geprüft, ob der beantragte Name geschützt ist.

Eine Internet-Adresse wie Sie im Browser eingegeben wird lautet z.B. Hans-Muster.de oder Metasearch.com wobei .de für die Länderkennung Deutschland steht und .com aussagt das es sich um ein kommerzielles Angebot handelt. Dies sind so genannte Top Level Domain´s.

Eine Top-Level-Domain ist die Endung einer Domain im Internet. Sie zeigt an, ob es sich um Länderinformationen, kommerzielle oder militärische Organisationen usw. handelt. Für viele Länder gibt es eine Toplevel-Domain mit einem Zwei oder Drei-Buchstabencode nach ISO-3166 wie etwa .de für Deutschland.

Eine Subdomain ist ein Name, der auf eine bestehende Domain aufgesetzt wird. Zum Unterschied zu einer Domain darf die Subdomain nur aus max. 8 Zeichen bestehen.
Ein Anwendungsbeispiel für Subdomains: Ein Unternehmen mit mehreren Filialen registriert eine Domain und setzt für jede Filiale eine Subdomain auf.
Zentrale in Dortmund: http://unternehmen.de
Filiale Berlin: http://berlin.unternehmen.de
Filiale Hamburg: http://hamburg.unternehmen.de


Registrierungsaufträge können entweder über einen Internet-Service-Provider, der DENIC-Mitglied ist (ISP), oder unmittelbar an die DENIC (DENICdirect) erteilt werden. Voraussetzung für die Bearbeitung ist in beiden Fällen, dass der Auftraggeber die nach diesen Richtlinien erforderlichen Angaben vollständig und zutreffend übermittelt und die gewünschte Domain den in diesen Richtlinien enthaltenen Vorgaben entspricht. Der Registrierungsvertrag kommt zwischen dem künftigen Domaininhaber und der DENIC erst durch die Registrierung zustande; für ihn gelten neben diesen Richtlinien die Registrierungsbedingungen der DENIC.

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