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Suchmaschinen Teil 1 Arbeitsweise
Teil 1: Suchmaschinen enthüllt, wie
funktionieren sie wirklich? AltaVista, Fireball, Excite,
Yahoo, Lycos und Google, alles prima Suchmaschinen, richtig? Falsch!
Es ist wichtig, zwischen Suchmaschinen und Verzeichnissen zu
unterscheiden. Yahoo ist ein typisches Verzeichnis. Ein von Menschen
gemachter Link Katalog, ausgewaehlt, kommentiert, subjektiv. Wer
rein will, meldet sich per Formular an und wartet dann oft sehr
lange und meistens erfolglos auf Aufnahme.
Das ist bei
Suchmaschinen anders. Im Herz einer Suchmaschine haben Suchroboter,
die sog. Robots das sagen. Eine Suchmaschine hat nur das eine Ziel,
moeglichst viele Seiten zu finden und das moeglichst schnell. Dazu
werden Robots, Crawler, Spider oder Worms auf die Jagd geschickt.
Fuer den gewitzten Homepagebastler eine Einladung, den Surf Roboter
mit Informationen zu koedern. Entgegen der verbreiteten Meinung
surfen die Suchmaschinen Roboter nicht blind von Hyperlinks zu
Hyperlink und von Seite zu Seite, sondern geben sich gerne mit den
an der richtigen Stelle gemachten Angaben des Seitenbetreibers
zufrieden.
Es gibt Robots fuer die verschiedensten Zwecke,
hier geht es nur um die Suchroboter. Diese tragen sich in der Regel
auch in die Log Dateien ein. Es gibt zwei Wege, Besuch von einem
solchen Spaeher zu bekommen. Auf ausdrueckliche Einladung, d.h.
Anmeldung bei einer Suchmaschine hin, oder durch Links zu einer
Seite, die erfasst wurde. Die Anmeldung ist der haeufigere Fall.
Innerhalb von 24 Stunden ist die Sache dann erledigt. Die meisten
Roboter sind nachts unterwegs, wenn es ruhiger wird im Netz. Die
komplette Erfassung einer Domain, mit allen Unterseiten kann bis zu
einem viertel Jahr (AltaVista) dauern. Je oefter Suchroboter
losgeschickt werden, desto besser ist die Qualitaet der gewonnenen
Daten. Nicht mehr gueltige URLs koennen automatisch ausgetragen
werden.
Die Stelle an der man als Seitenbetreiber
Nachrichten fuer Suchroboter hinterlassen kann, sind die Meta Tags
(dazu kommen wir im Teil 3). Theoretisch teilt man hier mit, worum
es geht auf der Seite, man kann aber auch bestimmte Bereiche
sperren, die nicht gescannt werden sollen. Der Nachteil ist nur, das
sich nicht alle Roboter daran halten. Tendenziell ist es auch gut,
wenn moeglichst viele Links auf die eigene Seite fuehren, d.h., wer
klein anfaengt hat es doppelt schwer, denn eigentlich wollte man die
Suchmaschine ja dazu haben, um bekannt zu werden...
Loesung
aus dieser misslichen Lage verspricht der (etwas kuerzere)
Suchmaschinenreport Teil 2, wenn es um die richtige Bewerbung bei
Suchmaschinen geht.
Teil 2 : Bewerbertraining - voll gut ankommen
bei Suchmaschinen Suchmaschinenbetreiber sind ein
verschwiegenes Voelkchen, das sich nicht gerne in die Karten schauen
laesst. Aber die geizige Gemeinde weiss jetzt Bescheid, und Dr. Web
ist nicht zu bremsen. Exklusiv beim Geizkragen der zweite Teil des
grossen Suchmaschinenreports. heute geht es um die richtige
Anmeldung bei den geheimnisvollen Suchmaschinen.
Suchmaschinen gibt es wie Sand am Meer, aber seien wir
ehrlich, nicht jede Suchmaschine ist gleich wichtig. Wer die
Anmeldung bei fuenfhundert oder mehr Suchmaschinen gleichzeitig
verspricht, hat selten ein gutes Gewissen. Tipp: Finger weg von
solchen Anbietern. Wir konzentrieren unsere Energie (eine
Grundhaltung des gemeinen Geizkragens) auf lohnenswerte Ziele.
Allesklar.de, austria.netguide.at (AT), Altavista.de, Bellnet.de,
Dino-online.de, Excite.de, Fireball.de, Google.de, Infoseek.de,
Lycos.de, Sharelook.de, Web.de und Yahoo sind die Seiten die
zaehlen. Hier sollte man unserer Meinung nach angemeldet sein. Alle
andere bringen nur gelegentlich einen Treffer und lohnen oft die
Muehe der Anmeldung und Kontrolle kaum.
Wie melden wir uns
an?
[..a..] Alles selbst machen, von Hand: So aufwaendig (ae
= neue Rechtschreibreform) ist es gar nicht, einige Dutzend
Maschinen abzufahren. Mehr als ein bis zwei Stunden brauchen dafuer
nicht veranschlagt zu werden. Man nutzt die Gelegenheit, um die
Suchmaschinen kennen zu lernen und traegt sich auch gleich in die
Kataloge wie Yahoo oder Web.de ein.
[..b..] Automatisch, mit
online Formular: Das ist bequem, aber lueckenhaft. Man weiss nicht
genau, ob eine Anmeldung auch tatsaechlich stattgefunden hat. Zudem
sind die Anmeldelisten nicht immer komplett, das gilt ganz besonders
fuer die vielen kostenlosen Dienste in diesem Bereich, die oft nur
als Testlauf gedacht sind.
[..c..] Anmelde-Software: Eine
sinnvolle Loesung vor allem fuer jene, die haeufiger mal Web-Sites
anmelden muessen. Webmaster oder Web-Designer wissen den Komfort zu
schaetzen. Die Software wir durch regelmaessige Updates immer auf
dem neuesten Stand gehalten. Projekte lassen sich in der Regel auch
abspeichern, so dass sie fuer weitere Arbeitsgaenge auch spaeter
noch zur Verfuegung stehen. Ein echter Geheimtipp ist das Profitool
Submitta. Die mit Lob ueberschuettete aktuelle Vollversion gibt es
hier direkt zum Download: http://www.submitta.net/download
[..d..] Dienstleister: Die teuerste Loesung. Dafuer koennen
Sie sicher sein, dass alle Anmeldungen auch tatsaechlich geklappt
haben und so durchgefuehrt wurden, wie es die Suchmaschinen
verlangen. Aber wer wird dafür schon sein Erspartes ausgeben wollen,
wenn er alles selbst erledigen kann.
Egal wie, es dauert eine Weile, bis man das
Resultat begutachten kann. Am schnellsten geht es bei Fireball. Etwa
1 bis 2 Tage muessen veranschlagt werden. Auch bei Infoseek hat man
gute aussichten, waehrend Altavista, Excite und Lycos so lange
brauchen, dass man seine Anmeldung oft schon wieder vergessen hat,
wenn die ersten Besucher kommen. Aber: Auch wenn Du Dich noch so oft
anmeldest und die schoensten Meta Tags schreibst, manche Spider
indizieren nur eine bestimmte Anzahl von Seiten pro Homepage. Da
Geocities, Fortunecity und andere Free Webspace Provider eine Unzahl
von Seiten unter einer einzigen Adresse unterhalten, hat man hier
keine guten Chancen; indiziert wird nur ein Bruchteil aller Seiten.
Im naechsten Teil des Grossen Suchmaschinenreports geht es
ans Eingemachte. Aus erster Hand gibt es die Grundlagen und worauf
es beim Anmelden wirklich ankommt.
Teil 3: Gross rauskommen, worauf kommt es an?
Die Grundlagen Bevor irgendetwas angemeldet wird, sollte man
vorhandene Seiten einer genauen Pruefung unterziehen. Suchmaschinen
sind recht blinde Gesellen, die sich vor allem fuer Texte
interessieren.Die lassen sich naemlich am einfachsten verarbeiten,
in eine Datenbank stecken und spaeter durchsuchen.
Das
bedeutet leider auch, das alles, was nicht Text ist, zum Problem
werden kann. Zum Beispiel Layer, Applets oder Javascripte, die auf
vielen Homepages verbreitet sind und dort nuetzliche Dinge tun. Hier
gilt: Skripte geizig einsetzen und vor allem Hyperlinks und die
Navigation frei davon halten.
Wenn Suchmaschinen Text
verlangen, dann sollte man sie nicht enttaeuschen. Mehr Text ist
aber nicht automatisch besser, denn eine gute Suchmaschine prueft
wie oft ein Suchwort im Verhaeltnis zur Textmenge vorhanden ist und
an welcher Position es vorkommt. Je weiter oben das ist, desto
besser. Besonders gut machen sich Ueberschriften (mit H1, H2 oder
H3) oder Textpassagen in Fettschrift.
Abgesehen vom Text ist
das allerwichtigste der Seitentitel, er wird in der obersten
Browserleiste angezeigt. Hier muss ein sinnvoller, am besten ein den
Inhalt beschreibender Text stehen. Der Seitentitel findet sich
spaeter auch in den Ergebnislisten der Suchmaschinen wieder. Titel
wie "Meine Homepage", "Seite 2" oder "kein Titel" sind deshalb nicht
besonders vorteilhaft. Brauchbare Suchbegriffe sind hier gefragt.
Auch der Dateiname spielt eine wichtige Rolle. Ganz
besonders bei Fireball. Achte bei der Suche einmal darauf (aber
nicht Weitersagen ;-)) Deshalb macht es Sinn eine Seite zum Beispiel
spartipp_telekonkosten.html zu nennen. Wer es mit seite3.html
versucht, hat dagegen kaum eine Chance unter diesen Suchbegriffen
gefunden zu werden, auch wenn es im Text davon nur so
wimmelt.
Ein anderes Thema sind die sogenannten Meta-Tags.
Sie beinhalten Informationen, die nicht auf dem Bildschirm
dargestellt werden, die aber von Spidern und Robots und damit von
den Suchmaschinen abgefragt werden koennen. Das ist aber - wie
gesagt - eine andere Geschichte...
Teil 4: Gross rauskommen, die Fortsetzung für
Tuning Profis: Meta Tags Ein Spider sammelt die Informationen
ueber eine Seite, die spaeter in der Suchmaschine erscheinen werden.
Und zu allererst schaut er auf die Meta Tags, genauer, auf eine
Datei namens robots.txt, die im Hauptverzeichnis abgelegt wird. Wer
Suchmaschinen "fuettern" moechte, sollte also Wert auf die richtigen
Meta Tags legen. Hier werden nicht nur Anweisungen und Anmerkungen
fuer Suchmaschinen Roboter, sondern auch fuer Browser und Server
platziert. Aber Obacht: Die Meta Tag Spezifaktionen bilden keinen
geschlossenen Standard. Sie koennen befolgt werden, muessen aber
nicht.
Erster wichtiger Tag: Der Description Meta Tag. Das
Format ist
Hier kommt
Klartext hin, bis zu 1024 Zeichen stehen zur Verfuegung. Je nach
Suchmaschine wird der Benutzer genau diese Beschreibung als Ergebnis
seiner Suche erhalten.
Der zweite Tag, dem man Beachtung
schenken sollte, ist der Keyword Meta Tag. So sieht er aus:
. Die Stichworte werden durch
Komma, Leerzeichen oder Semikolon getrennt. Mit einer Liste von
Schluesselbegriffen zum Inhalt der jeweiligen Seite bekommst du ein
weiteres gutes Mittel, um Suchmaschinen deutlich zu machen, worum es
eigentlich geht.
Fuer die Vergabe der Stichworte gibt es ein
paar gute Regeln:
[..a..] In bester sparsamer Tradition
reicht es, jedes Keyword einmal aufzufuehren. Es ist ein weit
verbreiteter Irrglaube anzunehmen Suchmaschine durch Wiederholungen
beeindrucken zu koennen. Im schlimmsten Fall wird das als
Spam-Versuch gewertet und fuehrt zur
Disqualifikation.
[..b..] Wichtige Stichworte gehoeren an den
Anfang der Liste, die unwichtigeren ans Ende.
[..c..] Einige
Suchmaschinen unterscheiden Gross- und Kleinschreibung. Hat man den
Verdacht, dass eine fuer die eigene Seite wichtige Suchmaschine
darauf achtet (z.B. Fireball), sollte man zur Sicherheit beide
Versionen angeben.
[..d..] Wieder andere Maschinen finden es
gut, wenn ein Stichwort aus dem Keyword Meta Tag auch nochmal auf
der Seite auftaucht. Hier hilft nur Ausprobieren.
[..e..]
Viele Suchbegriffe werden gerne falsch geschrieben, oder der
Suchende vertippt sich bei der Eingabe. Wer klug ist, macht sich das
zu Nutze und gibt im Keyword-Meta Tag auch die "falschen" Stichworte
an (etwas geitzig statt geizig). Das gilt genauso fuer
fremdsprachige Stichworte.
[..e..] Die richtigen Keywords zu
finden ist eine kleine Kunst, fuer die man Kreativitaet ebenso wie
Wissen braucht.
[..f..] Suchroboter koennen uebrigens sowohl
ausdrueckliche eingeladen, als auch ausgeladen werden. Mit dem Meta
Tag robots und dem Text noindex oder none signalisiert man, dass man
an einer Kontaktaufnahme nicht interessiert ist. Es gibt ebenfalls
die Moeglichkeit mit follow oder nofollow festzulegen, ob den Links
auf einer Seite gefolgt werden soll oder nicht.
[..g..] Der
Revisit Meta Tag soll dafuer sorgen, dass der untersuchende Robot
nach der angegebenen Anzahl von Tagen wieder vorbei kommt:
. Allzu grosse Hoffnungen
sind aber nicht angebracht: Die Suchmaschinenprogramme haben ihren
eigenen, meist uebervollen Terminkalender und halten sich selten an
solche Einladungen.
Teil 5: Sonderfälle von Frames, Brückenseiten
und Menüs in der Sackgasse Frames vertragen sich schlecht mit
Suchmaschinen. In der Regel enthaelt ein Frameset weder einen
brauchbaren Text noch irgendwelche Links. Framebefehle nach der Art
[frame src="seite.htm"] sind keine Links im eigentlichen Sinne, die
naemlich sehen ganz anders aus [a href="seite.htm]. Spider nehmen in
der Regel den Seitentitel und machen sich anschliessend ueber den
[noframes]-Bereich her. Leider wird dieser oft grob vernachlaessigt.
"Diese Seite verwendet Frames" ist ein ausgesprochen sinnloser Text,
der oft auch ueber die Suchmaschinen gefunden werden kann. Was
allerdings nicht gefunden wird, ist der eigentliche Inhalt der
Seite.
Und das kannst Du dagegen tun: - Ein
vollstaendiger Satz Meta-Tags gehoert in die Datei, die das Frameset
enthaelt und in jede Inhalts-Seite. Gute Infos ueber Meta-Tags
findest Du hier: http://fireball.de/meta_daten.html - Wichtig ist
ein gepflegter [noframes]-Bereich samt Seitenbeschreibung und Link
auf das Inhaltsverzeichnis. Also nicht nur "diese Seite verwendet
Frames", sondern richtiger Inhalt. - Mit einer besonderen
Empfangsseite mit guten Meta-Tags, Links und einer Beschreibung (als
purer Text) koennen auch mehrere Eingaenge fuer verschiedene Themen
geschaffen werden.
Brueckenseiten, enthalten Links, sind aber
selbst von keiner anderen Seite aus zu erreichen. Ihr Zweck besteht
darin, eine Seite fuer Spider ueberhaupt erst sichtbar zu machen,
diese anzulocken oder in der fortgeschrittenen Version, den Robots
maßgeschneiderte Informationen anzubieten. Frames, Java und andere
Techniken sind fuer Suchmaschinen tabu. Wer ausschließlich
PopUp-Menues oder Java-Applets verwendet, muss jede Seite einzeln
anmelden. Um das zu umgehen, enthalten Brueckenseiten alle oder
zumindest die wichtigsten Links, denen die Spider dann problemlos
folgen koennen. Brueckenseiten kann man fuer die wichtigsten
Suchmaschinen auch individuell bauen. Eine fuer "Altavista"
zugeschnittene Startseite enthält alle wichtigen Suchbegriffe im
Seitentitel und im . Auf Grafiken sollte weitgehend verzichtet
werden. Die Startseite fuer "Excite" hingegen muss lediglich mit
Meta-Befehlen fuer Keywords und Description ausgerüstet sein. Dort
kann man grafisch aus dem Vollen schoepfen.
Die Navigation
innerhalb einer Web-Site erfolgt in der Regel ueber Menues. Eine
Fuelle von Techniken steht zur Verfuegung, doch manche davon sind
fuer Suchmaschinen schlicht Sackgassen, weil es die Spider nicht auf
die Unterseiten schaffen. Dagegen hilft nur die Installation einer
kompletten Zweitnavigation und ansonsten alle wichtigen Seiten
einzeln anzumelden... Einen kleinen Trick gibt es trotzdem: den
unsichtbaren Hyperlink. Das ist ein ganz gewoehnlicher Textlink, der
im Unterschied zur normalen Praxis keinen Text enthaelt. Das koennte
so aussehen: [a href="seite2.html"][/a]. Der Browser zeigt nichts
davon, der Spider der Suchmaschine jedoch faellt darauf herein und
folgt dem unsichtbaren Link wie jedem anderen auch ;-))
Im
nächsten Teil des grossen Suchmaschinenreports erfaehrst du etwas
ueber die letzen intimen Geheimnisse der Suchmaschinen, "Schmutzige
Tricks"...tz...tz...tz
Teil 6: Heute : "Schmutzige
Tricks"...tz...tz...tz ;-)) Fuer die Geizkragen-Gemeinde
laesst Dr. Web in der vorletzten Folge des Suchmaschinenreports
endlich die Huellen fallen. Tabulos, offen und ausgiebig enthuellt
er auch die letzten zarten Suchmaschinengeheimnisse.
Zuvor
ein Wort der Besinnung und Warnung. Suchmaschinen sind wichtig! Ohne
funktionierende Suchmaschinen drohten dem Web ewiges Chaos und
Dunkelheit. Der Nutzen einer Suchmaschine besteht genau darin, dass
sie objektiv Auskunft darueber gibt, was auf einer Seite zu finden
ist. Ist die Objektivitaet hin, nuetzt sie niemandem mehr. Die
Benutzer verlieren das Vertrauen und dann bleibt auch bei den Top
gelisteten Seiten der Traffic aus. Suchmaschinenbetreiber legen zu
Recht alles daran, ihre Bewertungskriterien geheim zu halten.
Durchschaubare Suchmaschinen zeigen nur noch an, fuer wie wichtig
der Webmaster seine eigene Seite haelt und sind damit wertlos.
Stellt ein Suchmaschine fest, dass sie durchschaut ist, aendert sie
meist sehr schnell ihre Suchstrategie.
Worauf die bekannten
Suchmaschine achten, stellt Dr. Web hier exklusiv fuer die
Gemeindemitglieder vor. Die genauen Verfahren sind geheim und waeren
aus den eben genannten Gruenden auch nur sehr kurze Zeit aktuell. Es
folgen Angaben zur Gewichtung von verschiedenen Kriterien den
wichtigsten Suchmaschinen. [..excite.de..] Haeufigkeit des
Suchwortes im Text, Suchwort im Titel, Suchwort am Anfang des
Dokumentes, Excite nimmt nur .de Domains auf, andere anzumelden ist
zwecklos.
[..lycos.de..] Seitentitel, Ueberschriften,
Keyworddichte (Anzahl im Verhaeltnis zur Position und Textmenge),
Meta-Tags werden nicht beruecksichtigt, Im Lycos-Katalog
aufgenommene Seiten werden bevorzugt, Title und Body muessen
zusammen mindestens 75 Woerter enthalten, sonst wird nichts
aufgenommen.
[..altavista.de..] Anzahl der Keywords,
Position der Keywords (je weiter oben desto wichtiger), Seitentitel,
Metatags, Die Dichte der Keywords. Je naeher die Keywords
beieinander stehen, desto mehr zaehlt die
Seite.
[..fireball.de..] Die URL mitsamt Domainname,
Verzeichnis- und Dateiname spielt hier die erste Geige. Alles
andere, etwa Metatags oder Keywordhaeufigkeit, kommt erst bei einer
Mehrwortsuche zum Tragen. Fuer Fireball zu optimieren, heisst also
in erster Linie einen sinnvollen und aussagekraeftigen Dateinamen zu
finden.
[..infoseek.de..] Seitentitel, URL, Links von
anderen Seiten (siehe weiter unten)
[..google.com..]
Google sucht seit kurzem auch bei Yahoo und ist abgesehen von
der steigenden Beliebtheit schon deshalb unbedingt in die
Ranking-Strategie einzubeziehen. Keyworddichte (Anzahl im
Verhaeltnis zur Position und Textmenge), Seitentitel, URL (aehnlich
Fireball, aber weit weniger dominant), Links von anderen Seiten. Die
Wirksamkeit dieser Methode ist umstritten. Die Idee ist, je mehr
Links auf eine Seite weisen, desto wichtiger ist sie wahrscheinlich
auch. Auf Brueckenseiten zum Beispiel weist in der Regel kein
einziger Link, solche Vorkommnisse stuft Google deshalb als Spamming
ein.
Teil 7: Suchmaschinen-Tricks für
Webmaster Nachdem wir auf die Besonderheiten der
verschiedenen Suchmaschinen eingegangen sind, wollen wir heute im
vorletzten Teil der grossen Suchmaschinenserie auf allgemein
gueltige Kriterien der verschiedenen Suchmaschinen
eingehen...
So manche Suchmaschinen behaupten zu messen, wie
viele Links auf eine bestimmte Seite weisen. Je mehr desto hoeher
ist dann das Ranking der angemeldeten Seiten. Die dahinterstehende
Logik heisst: Je wichtiger und prominenter eine Site, desto
nuetzlicher ist sie fuer die Surfer. Natuerlich koennte man auch da
mit einigen Brueckenseiten nachhelfen, wenn man denn
wollte...
Grafiken werden ebenfalls indiziert, denn in
grossen Suchmaschinen laesst sich auch nach Bildern stoebern. Jede
Grafik sollte deshalb einen sogenannten Alt-Text (Alt = Alternativ)
enthalten, in denen dann die Suchwoerter auftauchen sollten. Ganz
speziell die Suchmaschine Fireball hat es auf Dateibezeichnungen und
Verzeichnisnamen abgesehen. Wer hier erfolgreich sein will, braucht
entsprechende Namen. Es ist daher durchaus sinnvoll, einige Dateien
in extra angelegte Unterverzeichnisse auszulagern. Ein Text in
Fettschrift wird in der Regel von den Suchmaschinen hoeher bewertet
als der selbe Text ohne die Formatierung. Macht deshalb ruhig
gelegentlichen Gebrauch von den Tags [strong] oder [b]. Ein
Uebermass davon negiert die Sache und macht die Seiten haesslich.
Achtet auch auf die Ueberschriften. Klassische Ueberschriften werden
mit dem [H1] bis [H6] Tag erzeugt. Je groesser desto besser. Leider
sind solche Ueberschriften meistens viel zu gross und alles andere
als aesthetisch. Wem das nicht ins Designkonzept passt, steuert mit
dem font-size Tag dagegen: [h1][font
size="2"]ideenreich[/font][/h1]. Alternativ lassen sich auch Style
Sheets einsetzen. Mehr dazu bei Dr. Web im Web
;-))
Erleichtert den Spidern die Arbeit, wenn ihr das
naechste Mal eine Web-Site anmeldet. Versucht es mit einer extra
fuer die Spider gemachten Inhaltsangabe. Diese Seite enthaelt dann
ausser vielen Hyperlinks rein gar nichts. So kommt der Spider am
schnellsten von einer Seite zur naechsten.
Teil 8: Suchmaschinen-Tricks für Webmaster:
BrücksenseitenVerschiedene Seiten fuer verschiedene
Suchmaschinen, die sogenannten Brueckenseiten (auch bekannt als
Bridge Pages, Trigger Pages, Trichterseiten, Funnel Pages oder
Doorway Pages) anzubieten, ist sehr arbeitsintensiv. Es gibt auch
einfachere Methoden: Der Startseite wird einfach eine spezielle
Suchmaschinenseite vorangestellt. Diese Seite enthaelt keine
Tabellen, keine Frames, keine Grafiken, keine Imagemap sondern nur
Text, Kommentare, Links und Meta-Befehle. Die Seitenüberschrift
sollte in [H1] erscheinen und dem Seitentitel entsprechen. Alle Meta
Keywords muessen im Text wiederholt werden. Suchroboter fallen
darauf herein und indizieren die extra fuer sie erstellte Seite. Wer
die Seite abruft, klickt sich dann ueber einen gewoehnlichen
Hyperlink weiter. Auf einen Meta-Refresh fuer die automatische
Weiterleitung sollte man verzichten, da einige Suchmaschinen diese
Technik nicht moegen. Selbstverstaendlich sind auch mehrere
Brueckenseiten als Eingaenge fuer verschiedene Bereiche einer
Web-Site moeglich. Doch auch hier sollte man sich vor zu viel des
Guten hueten; unzaehlige fuer den Surfer eigentlich nutzlose Seiten
blaehen die Indices der Suchmaschinen auf und machen das gezielte
Finden noch schwerer, als es ohnehin schon
ist...
Quelle:und mehr zu diesem Thema finden Sie hier:
Dr. Web Magazin
Seite:
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